Meine Herzensprojekte – was war und was kommt?

Im neuen Jahr werden die meisten Zitate, die auf der Sprotten-Startseite erscheinen, von Elizabeth Gilbert sein. Millionen haben ihr Buch „Eat Pray Love“ gelesen und geliebt. Ich habe den Film gesehen und fand ihn … okay. Jetzt entdecke ich die Person hinter dem Bestsellerroman, während ich Gilbert's Buch „Big Magic“ lese.

Ein Buch über die Magie des Kreativseins

„Big Magic“ ist ein Buch über Kreativität. Es geht darum, wieso es gleichzeitig so beängstigend und bereichernd und befreiend ist, kreativ zu sein und warum man sein Schaffen gleichzeitig nicht zu ernst nehmen sollte. Warum es nicht heißen sollte, jemand wäre ein Genie, sondern er habe eines – im Sinne eines kleinen Dämonen, der mit einem unter einem Dach lebt und wie man Kritikern am besten begegnet.

Ich will an dieser Stelle nicht das Buch resümieren, denn der eine oder andere möchte es sicher selbst entdecken und es gibt nichts Langweiligeres, als die Schlussfolgerungen eines Autors im Vorhinein zu kennen. Anders als bei Filmen liest man diese bei Sachbüchern oft in der ersten Buchrezension #aufschrei #spoileralert. Aber eines verrate ich: Für alle, die viel über die Anerkennung kreativer Berufe nachdenken und sich immer wieder Mut anlesen müssen, um mit ihrem Schaffen öffentlich zu werden, liest sich das Buch wie eine Sammlung an „Yeah, du schaffst es“-Zitaten. Aber in cool und nur ganz manchmal esoterisch angehaucht.

Mission accomplished: Zwei Herzensprojekte erblicken das Licht der Welt

Für mich liest sich das Buch wie eine Zusammenfassung von Gedanken, die mich durch dieses Jahr begleitet haben. Es war ein Jahr voll big magic, in dem ich mit gleich drei Herzensprojekten begonnen habe.
Das erste ist dieser Blog, über den ich fantastische Menschen kennengelernt habe. Was als Projekt rund ums Schreiben und Fotografieren begann, wurde ein Ausgangspunkt für großartige Gespräche, und das allein ist einfach wunderbar. Danke an alle meine Influencer und Leser!

Das zweite, so viel größere, ist die Gründung von Ich will ein Pony. Der Onlineplattform, auf der Eltern einen Babyblog erstellen und als Fotobuch drucken können. Begonnen hat das Projekt aus dem persönlichen Wunsch heraus, die Meilensteine unseres Babys festzuhalten, sowie Familienfotos, Anekdoten und alles, was wir ihm später einmal zeigen wollen. Wie Facebook es schafft, immer Texte auszulesen und die passende Werbung dazu zu schalten ist creepy und nervig und WhatsApp gehört zu Facebook. Wir wollten etwas Eigenes, etwas Sicheres und liebevoll Gestaltetes. Und jetzt, nach einem Jahr Code basteln, Texte schnipseln und Version um Version verbessern, ist daraus eine Plattform für alle Eltern geworden, die dasselbe wollen. Eine Plattform, die easy zu bedienen, persönlich und kindgerecht ist,und vor allem: Der sie vertrauen. Fremden Kunden ein Produkt anzubieten ist ein aufregender Schritt aus der eigenen Komfortzone. Aber er fühlt sich gigantisch an.

Jede Woche finden wir etwas, das wir noch verbessern wollen und es kommen immer neue Ideen dazu. Das wird sich wahrscheinlich nicht ändern, solange unsere Inspiration sprüht. Aber wie Elizabeth Gilbert sagt (und nun nehme ich doch etwas vorweg, weil ich es fürs eigene Mutzusprechen so wichtig finde):

The results of my work don't have much to do with me. I can only be in charge of producing the work itself. That's a hard enough job.

Und was ist mit Herzensprojekt Nummer drei? Dazu mehr im nächsten Jahr mehr (oder in einem Jahr. Nicht zu viel Mut auf einmal ;).

Euch allen einen guten Jahreswechsel!

Fotos aus den Serien Modern Workshop, Clementine und Communicate von Death to the Stock Photo