Von Hüftgold und Seelenstreichlern ...

Schoko-Mandel-Tarte und Apfel-Zimt-Kuchen ... ein Gastbeitrag von meiner Freundin NORA

Kennt ihr das? Leute die Kalorien zählen und Vorträge über ihr letztes Workout halten. Die mit Begriffen wie lowcarb und low fat um sich werfen. Für diejenigen sind die folgenden zwei Rezepte sicher nichts – oder etwa doch? Vielleicht können diese zwei Seelenstreichler-Gute-Laune-Kuchenrezepte die Kalorienzähler am Ende bekehren und davon überzeugen, dass es nicht schlimm ist, sich ab und an ein Stück Hüftgold zu leisten. Einfach so. Weil's schmeckt. Und gut tut. Im schlimmsten Fall kann man es beim nächsten Workout wieder abstrampeln ... :-)

Am besten schmecken beide Kuchen lauwarm, in guter Gesellschaft an einer liebevoll gedeckten Kaffeetafel serviert. Wenn sich der Duft der gebackenen Köstlichkeiten mit dem von frischem Kaffee vermischt und uns in die Nase strömt. Wenn der Schein der Teelichter zwischen den Leckereien in der langsam schwindenden Nachmittagssonne tänzelt, welche noch vorsichtig durch die Fenster dringt. Dann breitet sich ein wohlig warmes Gefühl aus, das sich nach Zuhause anfühlt ...

Schoko-Mandel-Tarte

Zutaten

  • 200g Schokolade (mind. 70% Kakakoanteil)
  • 200g Butter
  • 150g Zucker
  • 200g gemahlene Mandeln
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder Vanillemark)
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (Größe M)
  • Puderzucker

Zubereitung

  1. Backofen auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und mit der Butter zusammen über dem Wasserbad bei niedriger Hitze schmelzen.
  3. Die Restlichen Zutaten (außer den Puderzucker) in einer Schüssel vermischen und die geschmolzene Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren.
  4. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen.
  5. Kuchen für etwa 40 Min. im Ofen backen.
  6. Wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist mit Puderzucker bestäuben.

Je nach Geschmack kann man den Kuchen im Sommer mit frischen Beeren servieren oder sie direkt einbacken (Blaubeeren, Erdbeeren – alles was beliebt). Im Winter kann man eine handvoll tiefgekühlte Himbeeren zum Teig geben. Alternativ Kirschen aus dem Glas erwärmen und mit etwas Stärke andicken. Den Kuchen mit den warmen Kirschen und Sahne servieren.

Apfel-Zimt-Kuchen

Zutaten

Für die Apfelfüllung

  • 3-4 mittelgroße säuerliche Äpfel
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • Ein Schuss Amaretto
  • Das Mark einer Vanilleschote

Für den Teig

  • 160g sehr weiche Butter
  • 200g Zucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • 250g Mehl
  • 1 Prise Salz (Backpulver wird nicht benötigt!)

Für den Guss

  • ca. 100g Puderzucker, bei Bedarf mehr
  • ca. 1 TL Zimt
  • etwa 2 EL Milch

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen
  3. Äpfel schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. Mit Zucker, Zimt, Vanillemark und Amaretto vermengen und ca. 20 Min. marinieren lassen.
  4. Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen
  5. Eier nach und nach hinzugeben
  6. Mehl und Salz hinzufügen und mit dem Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten.
  7. Die Äpfel samt ihrer „marzipanigen“ Marinade unter den Teig heben.
  8. Kuchen ca. 80-90 Min. im Ofen backen (Zwischendurch prüfen, ob er dunkel wird. Sollte er zu dunkel werden, für die restlichen 20 Minuten der Backzeit mit Alufolie abdecken). Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen fest geworden ist.
  9. Den Kuchen abkühlen lassen
  10. Zimtguss anrühren und über den Kuchen geben.

Mit Schlagsahne servieren.